Menschen, die ihre Sexpuppe geheiratet haben – 5 wahre Geschichten
Ehen mit Sexpuppen sind nirgendwo auf der Welt rechtlich anerkannt — aber sie existieren. Für die Betroffenen sind diese Beziehungen real und bedeutungsvoll. Hier sind fünf dokumentierte Fälle aus verschiedenen Teilen der Welt.
Japan: Senji Nakajima und Saori
Senji Nakajima lebt eine intensive Beziehung mit seiner Sexpuppe Saori. Er nimmt sie mit zum Einkaufen, kauft ihr Outfits — obwohl er verheiratet ist und zwei Kinder hat. In Japan werden Sexpuppen als „Dutch Wives“ bezeichnet und erfreuen sich wachsender Beliebtheit, insbesondere in China, wo Experten über 50 verschiedene Modelltypen zählen. Einige Käufer betrachten ihre Puppen dort ausdrücklich als Lebenspartner.
Kasachstan: Yuri Tolochko und Margo
Yuri Tolochko, Bodybuilder aus Kasachstan, heiratete seine Sexpuppe Margo im November 2020 in einer prunkvollen Zeremonie — mit Freunden und Familie als Zeugen. Die Beziehung begann 2018. Yuri dokumentiert ihr gemeinsames Leben in den sozialen Medien und behandelt Margo wie eine echte Person. Er erklärt offen, dass Margo ihm emotionale Stabilität und Gesellschaft bietet. Auf Instagram folgen ihm über 100.000 Abonnenten. Seine ganze Geschichte hier.
USA: Felicity Kadlec und Kelly
Felicity Kadlec, 20, heiratete Kelly Rossi — eine Zombie-Sexpuppe — in Tiverton, Rhode Island. Acht weitere Puppen waren als Gäste anwesend. Felicity betrachtet die Ehe als tiefe Verbindung und plant sogar, mit Kelly Kinder zu bekommen — durch Spendersamen. „Wir haben ein liebevolles Zuhause, warum sollten wir also kein Kind in diese Welt bringen?“, erklärte sie der Presse.
USA: Davecat und Sidore
Davecat lebt seit dem Jahr 2000 mit seiner RealDoll Sidore — eine der am längsten dokumentierten Mensch-Puppen-Beziehungen weltweit. Er nennt sie liebevoll „Shidore-chan“ und war offen über ihre Beziehung in Fernsehsendungen und Dokumentationen. Für ihn beruht die Verbindung zu Sidore auf gegenseitigem Respekt — und bietet ein Maß an Gesellschaft und Intimität, das er mit einem menschlichen Partner schwer erreichen könnte.
Brasilien: Rod und Karina
Rod aus Brasilien heiratete seine Sexpuppe Karina 2021 und teilt ihr gemeinsames Leben aktiv in den sozialen Medien. Er erklärt, dass seine Entscheidung aus tiefem Einsamkeitsgefühl und der Schwierigkeit entstand, einen kompatiblen menschlichen Partner zu finden. „Karina bietet mir Stabilität und Vorhersehbarkeit — das schätze ich sehr.“
Emotionale und gesellschaftliche Perspektiven
Diese Beziehungen entstehen oft aus denselben Grundbedürfnissen: Gesellschaft, emotionale Stabilität, ein Gefühl von Kontrolle in einem Leben, das sonst von Einsamkeit oder sozialer Angst geprägt ist. Dr. Marianne Brandon, klinische Psychologin, merkt an, dass Sexpuppen für manche Menschen das Bedürfnis nach Intimität auf eine Weise erfüllen können, die sicher und überschaubar erscheint.
Rechtlich existieren diese Verbindungen in einer Grauzone — keine Anerkennung, aber auch kein Verbot. Die öffentliche Reaktion reicht von Neugier bis Skepsis. Für die Betroffenen ist die Bindung jedoch genauso real wie jede andere — unabhängig davon, was das Gesetz oder die Gesellschaft darüber denkt.












